Die Jahrhundertflut im Mai und Juni 2013

Nur die Älteren können sich noch an die Jahrhundertflut des Jahres 1954 erinnern. Wenige Fotos, seltenes Filmmaterial und Augenzeugenberichte lassen das Ausmaß von damals nur erahnen. Lange Zeit galten die Pegelrekorde der Weißen Elster in unserer Region als Maßstab für kleinere Hochwasser. Doch die große Flut Ende Mai/Anfang Juni 2013 übertraf diese Messwerte deutlich. Auch wenn die Deiche der Weißen Elster hielten, moderne Kommunikation, Vorhersagen, Krisenmanagment und die leistungsfähige Technik noch schlimmeres verhinderten, so waren zahlreiche Grundstücke und Häuser vom Wasser geflutet. Einwohner mussten evakuiert und in Notunterkünfte untergebracht werden. Die Schäden sind enorm, aber die Betroffenen erfuhren eine Welle der Hilfbereitschaft sondersgleichen. Ein großes Dankeschön allen Einsatzkräften und freiwilligen Helfern, ohne die eine solche Katastrophe noch fataler geendet hätte.

Diagramm der Weißen Elster am Pegel Zeitz
Diagramm der Elster am Messpunkt in Kleindalzig

Auslöser für diese Katastrophe waren teils ergiebige und lang anhaltende Niederschläge über großen Teilen Mitteldeutschlands, insbesondere den Gebirgsregionen, wie dem Vogtland, dem Einzugsgebiet der Weißen Elster. Tiefdruckgebiete brachten ab 18. Mai immer wieder neue Regengebiete zu uns. Die Böden konnten dadurch kein Wasser mehr aufnehmen. Oberirdisch suchte sich der Regen seinen Weg in Bäche und Flüsse. Talsperren und Speicherbecken erreichten schnell ihre Kapazitätsgrenze und liefen über. Eine erste leichte Welle passierte die Region zwischen dem 27. und 30. Mai mit einem Scheitel von 2,01m am Messpegel Kleindalzig. Doch auch das folgende Wochenende war von intensiven Regenfällen geprägt. Allein in Groitzsch fielen da in 4 Tagen 111 l/qm, im Stau der Mittelgebirge noch mehr. Folglich stiegen die Pegel wieder rasant an. Zuerst spürten dies die Elstertrebnitzer an ihrem Mühlgraben, der die Kanalisation und erste Grundstücke bedrohte. Die Feuerwehr stapelte am Abend des 31.Mai (Freitag) erste Sandsäcke, dichtete Wohnhäuser ab. Vorsorglich wurden 200 Rinder aus dem Stall in Costewitz nach Nöthnitz gebracht. Am Sonnabendmorgen gab es dann für die Pegauer Hochwasseralarm. Der Pegel in Kleindalzig zeigte da mit 2,99m schon Warnstufe 2. Gemeinsam mit den Ortsteilwehren wurden Sandsäcke im Bauhof gefüllt. Nach einem Radioaufruf beteiligten sich auch zahlreiche Freiwillige an dieser Aktion. Mitarbeiter des Bauhofes belieferten gefährdete Grundstücke mit Palletten voller Sandsäcke. Vom Pegel Zeitz kommen weiterhin keine guten Nachrichten. Um 12 Uhr zeigt dieser 5,40m (Warnstufe 3), Tendenz steigend an. In der Pegauer Feuerwache wird deshalb ein Führungsstab unter Leitung des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Alexander Hecking gebildet, der die Einsätze in der Elsterregion koordiniert. Das Landratsamt lößt am Nachmittag dann Katastrophenalarm aus. Zahlreiche Wehren des Kreises, Rettungskräfte, Katastrophenschützer und Polizeieinheiten werden nach Pegau verlegt. Die Turnhalle "Filze" und die Schule für Lernförderung Elstertrebnitz rüsten die Kräfte als Notfallquartiere im Evakuierungsfall ein. Am Abend steht das Wasser am Messpegel der Elsterbrücke schon bei 4,45m. Die Aue ist komplett blank, der Pegauer Sportplatz, Alberthain und die Gartenanlagen überschwemmt. Langsam läuft die braune Brühe auf den Schützenplatz. Die B2 bei Audigast muss gesperrt werden. Der Sonntag (2.6.) läßt zunächst auf etwas Entspannung hoffen. Die Pegel in Zeitz (5,50m - leicht fallend) und Pegau (4,60m) stagnieren über den Tagesverlauf. Zu schaffen macht den Einsatzkräften und Anwohnern aber das steigende Grundwasser, Dauerregen und Meldungen vom Oberlauf der Elster bei Gera.

Die Feuerwehr in Elstertrebnitz schichtet Sandsäcke an bedrohten Stellen auf.
Wegen Überflutung muss die Bundesstraße 2 bei Audigast gesperrt werden.
Besorgt schauen die Leute auf der Pegauer Elsterbrücke nach den braunen Fluten.
Im Pegauer Feuerwehrgerätehaus werden die Einsätze koordiniert. Später arbeitet hier ein Krisenstab.
Im Pegauer Bauhof füllen Kameraden und viele Freiwillige Sandsäcke.
Per Radlader werden die Sandsäcke verteilt, hier in der Probsteisiedlung.
Die Gartenanlagen am Pegauer Alberthain sind komplett überschwemmt.
Kein Durchkommen mehr ist zur Firma UW. Der Transporter musste umkehren.
Unter großen Wassermassen verschwunden ist der Pegauer Sportplatz..
Hoher Wasserstand auch am Schwennigkensteg. Zahlreiche Groitzscher schauen sich die Lage an.
Die Pfeiler der ehemaligen Bahnbrücke an der alten Straße nach Pegau sind tief im Wasser versteckt.
Der Damm der Elster ist noch sicher. Von der Feuerwehr wird er regelmäßig kontrolliert.
Zwischen Pegau und Weideroda ist alles komplett überflutet. Die Ernte der Gärtnerei wohl hinüber.
Nach Ausrufung des Katastrophenalarm am Sonnabend gibt Axel Bobbe von der Landestalsperrenverwaltung der Presse Interviews.
Die Pegauer Sporthalle ist als Notunterkunft sowie zur Versorgung der Einsatzkräfte umfunktioniert.
Auch in der Groitzscher Gartenanlage "Zum Frosch" hat das Wasser viele Gärten und die Gaststätte überschwemmt.
Am Sonntag machen sich viele Pegauer auf der Elsterbrücke selbst ein Bild vom Hochwasser.
Am Vormittag des 2. Juni zeit das Pegellineal in Pegau 4,60m an. Bereits mehr als 2011.
Die Reithalle am Schützenplatz ist mit Sandsäcken abgedichtet. Der Platz und die Weide sind bereits vom Wasser eingenommen.
Fast alle Zufahrten von der B2 nach Elstertrebnitz sind vom Hochwasser überflutet.

                                     

Zum Sonntagabend (2.6.) schnellt die Pegelkurve in Zeitz wieder rasant nach oben. Um 21 Uhr übersteigt das Wasser dort die 5,75m und lößt Alarmstufe 4 aus. Bis zum Morgen des 3.6. liegt der Pegel weit über der 6m - Marke und der historische Höchststand von 1954 (6,30m) ist Geschichte. In Pegau ragt das 5 Meter lange Messlinieal nur noch wenige Zentimeter aus den Fluten. Das Wasser überspült die alte Straße nach Groitzsch und läuft auf die B2 am Pegauer Ortseingang. Zahlreiche Helfer versuchen mit einem Sandsackdamm die Tankstelle und die Einkaufsmärkte zu schützen. Doch die Flut ist stärker und setzt große Teile der Vorstadt unter Wasser. Am Nachmittag ordnet der Katastrophenstab die Evakuierung tiefer gelegener Teile Pegaus, wie der Vorstadt, der Probsteisiedlung, der Flur am Stadtbad sowie der Ortsteile Großstorkwitz, Wiederau und Weideroda an. Rund 1200 Menschen (600 aus den Ortsteilen) mussten ihre Grundstücke verlassen. Der Deich bei Weideroda machte den Einsatzkräften erhebliche Probleme und drohte zu brechen. Unter großem Aufwand wurde der Wall abgedichtet und verstärkt. Etwa 250 Menschen haben hier mit den Einsatzkräften um Feuerwehr und THW geholfen. Zudem musste das Pegauer Notquartier von der Filze in die Schlosshalle am Bahnhof sowie der Krisenstab von der Feuerwache in die Mittelschule verlegt werden. Außerdem drohte für die ganze Stadt die Stromabschaltung. Selbst der Elstermühlgraben in der Stadt schwappte über die Ufer und drückte Wasser in den Rathauskeller. Elstertrebnitz kommt um eine Evakuierung herum. 32 Kameraden der Feuerwehr, sowie zahlreiche Helfer arbeiten täglich doppelschichtig im Kampf gegen das Wasser. In der Gemeinde sind etwa 25 Grundstücke betroffen. Keller, Wohnungen, Gärten, Garagen und Nebengelasse sind unter Wasser gesetzt. Weil der völlig durchnässte Damm der Eisenmühle dem Druck nicht länger standhalten würde, musste er mit Vlies und Sandsäcken abgedeckt werden. Auch Groitzsch bekam jetzt das Hochwasser deutlicher zu spüren. Die Fluten drückten in die gesamte Gartenanlage "Zum Frosch", deren Gaststätte 60cm unter Wasser stand, den Poetenweg, die untere Mühlstraße bis in den Garten der Stadtmühle. Über den Sportplatzgraben bahnte sich dann das Wasser zum Bauhof und die B176 am Ortseingang seinen Weg. Selbst am Schwennigkensteg schaut nur noch das Geländer aus der braunen Brühe. 2 Grundstücke sind dort unmittelbar gefährdet. Die Schnauder führt ebenfalls größere Wassermassen heran, sodass die Gartenanlage in Wischstauden absäuft. Laut Bürgermeister Kunze waren in der Schusterstadt 19 Familien und 16 Gewerbetreibende - zumeist landwirtschaftliche Betriebe betroffen. Zum Glück klingen die Niederschläge nun langsam ab, doch erst für die Nacht zum 4.6. (Dienstag) wird mit dem Durchgang der Scheitelwelle gerechnet. In Zeitz wird bereits um 18 Uhr (3.6.) der Höchststand mit 6,52m gemessen.

4,95m zeigt am Montagvormittag (3.6.) das Pegauer Pegellineal. Tendenz steigend. Erst bei 5,10m stoppt die Welle.
Im Kreuzungsbereich zur alten Straße nach Groitzsch steht das Wasser bereits.
Eiligst wird auf der B2 in Höhe der Tankstelle mit hohem Personalaufwand ein Sandsackdamm errichtet.
Doch das Wasser drängt weiter in Richtung der Zapfsäulen. Von der Bundesstraße ist nichts mehr zu sehen.
Der Herrenweg und die Felder um die ehemalige Ziegelei sind überflutet.
Das Wasser steht auch im Kfz-Betrieb Stehfest an der Audigaster Straße und flutet die Werkstatt samt Autos.
Ebenso sind die Grundstücke An der Ratsziegelei in Pegau von den Wassermassen betroffen.
Blick von der Leipziger Vorstadt zum REWE-Markt. So weit hat sich die braune Brühe ihren Weg gebahnt.
Der REWE - Markt liegt noch etwas erhöht. Vorsorglich werden Sandsäcke bereit gestellt.
Auch in der Auenstrasse steht das Wasser. Die Anwohner wurden evakuiert.
Über den Mühlgraben drückt die Flut auch zum Pegauer Volkshaus. Mit Sandsäcken ist das Kulturzentrum gesichert.
Etwa 25 Grundstücke sind in Elstertrebnitz vom Hochwasser betroffen. Die Strasse in Trautschen ist vollgelaufen.
Schlimmer Anblick für die Grundstücksbesitzer. Das Haus und der Garten hier in Elstertrebnitz stehen tief im Wasser.
Bei Weideroda drohte der Elsterdamm zu brechen. Mit großen Anstrengungen gelang es den Deich zu stabilisieren.
Über einen halben Meter strömt das Wasser über die Fahrbahn der Bundesstraße 2 bei Audigast.
Die alte Straße von Groitzsch nach Pegau ist überschwemmt. Letztmalig war dies 1954 der Fall.
Blick auf den Groitzscher Schwennigkensteg. Die kleine Brücke ist überspült.
So hoch stand hier das Wasser noch nie. Nur das Geländer schaut noch aus den Fluten.
Auch an der Roßkalkbrücke hat sich das Wasser seinen Weg über die Brücke gesucht und die Zufahrtswege blockiert.
In der unteren Groitzscher Mühlstraße gelangte man am 3.6. nur Barfuß zu den Gärten des "Frosch".
Bis zu den ersten Grundstücken in Schnaudertrebnitz haben sich die Fluten aus den Auenwiesen ausgebreitet.
In Audigast sind ebenfalls die tiefer gelegenen Grundstücke vom Wasser eingenommen, hier neben der Schnauder.
Nicht nur in der Senke bei Audigast läuft das Wasser über die B2. Auch Richtung Pegau sucht das Wasser seine Wege.
Ein ganzes Stück stand das Wasser im Groitzscher Weg "An der Schwennigke".
Im alten Elstertrebnitzer Rittergut werden Sandsäcke gefüllt.
Ein Hof am Mühlgraben ist von den Wassermassen überschwemmt.
Das Wasser drückt in die Straßen von Elstertrebnitz.
Überall hilft die Feuerwehr mit Pumpen und Sandsäcken.
In einer großartigen Aktion wird der Damm der Eisenmühle mit Vlies und Sandsäcken stabilisiert.
Der Elstertrebnitzer Spielplatz in den braunen Fluten. Das Schiff dient sonst nur als Sandkasten.

                                     

Durch einen Dammbruch am Oberlauf bei Bornitz fällt der Scheitel am Morgen des 4.6. (Dienstag) glücklicher Weise nicht ganz so hoch wie befürchtet aus. Nur noch um etwa 15cm steigt das Wasser. Gegen 5 Uhr geht die Welle an der Pegauer Elsterbrücke mit 5,10m durch, 32cm höher als 1954. Der Pegel Kleindalizig meldet ebenfalls 5,10m als Höchststand. Im Laufe des Tages sinkt die Flut endlich wieder um knapp 50cm. In Groitzsch kann mit dem Freipumpen der B176 begonnen werden, was am Mittag des 5.6. geschafft ist. Auch die B2 bei Pegau wird wieder frei gegeben. Langsam wird das Ausmaß der Schäden sichtbar. Am heftigsten hat es die östlichen Bereiche der Elster in Pegau getroffen. In der Ratsziegelei, Auenstrasse und Töpfergasse stehen viele Grundstücke noch tief im Wasser. Dazu bedroht ausgelaufenes Öl die Anwesen. Am Schützenplatz gibt es große Schäden im Schulhort, der Reithalle, Jugendklub, dem Tanzsportzentrum des PKK und Wohnhäusern. Völlig im Wasser stand die Probsteisiedlung. Am Mittag des 5.6. fällt der Pegel in Kleindalzig unter die 4m - Marke. Die Aufräumarbeiten können beginnen. Hilfe kommt nun auch aus Berlin, indem 200 Kameraden die hiesigen Wehren unterstützen. Am Abend können auch die Einwohner der Ortsteile wieder in ihre Grundstücke. Wie in den Tagen der Wasserhöchststände sind nun unzählige Helfer mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Die betroffenen Anwohner werden nicht allein gelassen. Dazu läuft eine große Spendenaktion an. Überall stabeln sich die Müllberge. Container stehen zum Abtransport bereit. In den Kellern der Stadt laufen die Pumpen, um das eindringende hohe Grundwasser zu bewältigen. Nur langsam sinken die Flußpegel weiter und geben immer mehr Schäden preiß. Viele landwirtschaftlich genutzte Flächen von Agrarbetrieben, Gärtnereien und Gartenanlagen sind zerstört, der Pegauer Sportplatz für lange Zeit nicht nutzbar. Der Katastrophenalarm für die Pegauer Region wird am Abend des 8.6. aufgehoben. Erst am 13.6. - fast 2 Wochen nach Beginn der Flut sinkt der Wasserstand der Weißen Elster in Kleindalzig wieder unter die Warnstufe 1 (1,80m). Glück für die Stadt Leipzig war die Tatsache, dass erst Wochen zuvor das Einlaufbauwerk der Weißen Elster zum Zwenkauer See bei Zitzschen fertig gestellt wurde und damit ein kleiner Teil der Wassermassen in den See floss. So konnten die Deiche der Messestadt gehalten und anders als 1954 ein überfluten von Stadtteilen verhindert werden.

Selbst die B176 am Groitzsacher Bauhof war überflutet. Am 4.6. pumpt die Feuerwehr und die Oldtimerfreunde die Strasse frei.
In der Gartenanlage "Zum Frosch" steht das Wasser noch länger. Auch hier hilft später die Feuerwehr.
Nachdem das Wasser zurück gegangen ist, zeigen sich die enormen Schäden. Das Bankett der B2 ist 1m ausgespühlt.
Überall muss geflutetes Inventar entsorgt werden. Per Container wird der Müll abgefahren.
Selbst in der Stadtmühle hat das Wasser in den Weinkeller gedrückt. Die Feuerwehr hilft und pumpt ab.
Ein Erdbeerfeld zwischen Pegau und Weideroda. Die komplette Ernte ist hier vernichtet.

                                     

Nicht nur die Region an der Weißen Elster wurde in diesen Tagen von der schlimmen Flut bedroht. Auch die Saale, Pleiße, Mulde und Elbe samt Nebenflüsse sowie die Donau und der Inn führten Unmengen Wasser. Überall kämpften die Menschen gegen die Katastophe an. Schlimme Bilder gingen durch die Medien. Nicht genug damit wüteten dazu noch lokale Unwetter mit Gewitter, Hagel, Platzregen und Sturmböen, die erneut schwere Verwüstungen anrichteten. Noch einmal ein großes Dankeschön an alle Helfer und Einsatzkräfte, die an diesen Tagen in allen Landesteilen zur Stelle waren und die Betroffenen unterstützt oder gespendet haben. Im Ernstfall stehen die Menschen zusammen.

In einer ersten Bilanz einen Monat nach dem Hochwasser beläuft sich der Schaden für die Gemeinde Elstertrebnitz auf etwa 1,7 Millionen Euro, da unter anderem Straßen und Wege stellenweise komplett zerstört wurden. Zudem waren hier 36 Grundstücke vom Wasser betroffen. Von den Kameraden der Feuerwehr und vielen freiwilligen Helfern wurden zudem fast 40 000 Sandsäcke gefüllt und gestapelt.
In Groitzsch samt der Ortsteile spricht man an Straßen und Brücken von einem Schaden von ebenfalls 1,7 Millionen Euro. Hinzu kommen noch einmal 520 000 Euro bei der öffentlichen Infrastruktur und Einrichtungen, etwa der Stadtmühle oder dem Sportplatz, wo die Tennisanlage unter Wasser stand. Im privaten Bereich wird der Gesamtschaden auf 1,3 Millionen Euro geschätzt.
Pegau, war dagegen am stärksten betroffen und gibt die Schadenssumme mit etwa 5 Millionen Euro an.


Fotocopyright: Olaf Becher  - www.groitzsch-wetter.de  ,Carmen Beyer , Mike Köhler, Marco Becher, FFW Elstertrebnitz