Der Sommer 2018 in Wort und Bild   

Geht man nach den Wetterdaten, begann der diesjährige Sommer bereits im April, der immerhin 4 Sommertage (>25°C) aufzuweisen hatte. Im Mai gab es dazu schon die ersten Hitzetage mit über 30 Grad. Dies setzte der Juni fort. Warme, oft trockene Tage dominierten den Monat. Nur zwei kurze Phasen um den 10. und 20. brachten etwas Abkühlung bzw. Normalwerte. Dazu war der Juni deutlich zu trocken. Nur 7 Niederschlagstage sorgten den berümten Tropfen auf den heißen Stein. Die Landwirte bangen schon um ihre Ernte. Auch im Juli bleibt es zunächst überaus trocken und warm. Das Korn ist Notreif und somit starten die Agrarunternehmen die Ernte so zeitig wie selten. Auch kommt es immer öfter zu Feld- und Wiesenbränden. Erst mit Ende des ersten Monatsdrittels sorgten Tiefausläufer für etwas gemäßigte Temperaturen und leichte Entspannung bei der Trockenheit. Doch noch ist deutlich zu wenig Regen gefallen. Viel mehr kommt bis zum Monatsende nicht dazu, denn im letzten Drittel dreht der Sommer richtig auf. 9 Hitzetage in Folge gipfeln in den bisher heißesten Tag des Jahres. Am 31.7. wurden 37,5°C gemessen.

Die Holzbiene sieht man im Sommer immer öfter. Im Garten der Wetterstation sucht sie in den Wicken nach Nektar.
Vorbildlich. Hier haben die Insekten ein Paradies vor sich. Unzählige Blüten locken Bienen und Co an.
Auch die Kaktusblüte ist interessant.
Nicht nur Hummeln interessieren sich für die Sonnenblumen.
Die Trockenheit läßt den Mais nur langsam wachsen..
Schöner Dorfblick über den Teich in Michelwitz.
Ein schönes Sommermotiv im Garten der Wetterstation. Kakteen in voller Blüte.
An der Straße nach Lucka bei Maltitz blüht ein Sonnenblumenfeld.
Feldbrände breiten sich durch die extreme Trockenheit immer öfter aus.
Die Feuerwehren haben Anfang Juli alle Hände voll zu tun.
Einige Felder werden im Juli bewässert. Doch das kostet natürlich...
Vor allem die Birken quittieren die lange Trockenheit mit gelben Blättern..
Eine Dammwildfamilie genießt das schöne Wetter in einem Getreidefeld.
Anfang Juli begannen die Landwirte mit der Getreideernte.
Pegauer Sommeransichten u.a. mit dem neuen Marktbrunnen.
Mit blauen Himmel kommt die Marktnordseite herrlich zur Geltung.
Der Groitzscher Marktbrunnen plätschert gemütlich vor sich hin.
Der Blumenkasten vor der Stadtmühle zeigt sich als Blickfang.
Wie jedes Jahr hat man einen farbenfrohen Blick über den Marktplatz. Hunderte Blumen in den Rabatten blühen fleißig.
Mitte Juli holen die Landwirte die Strohrollen vom Feld bei Audigast. Im Hintergrund grüßt das Wiederauer Schloss und der Sender.
Der Halbmond neben der Rathauswetterfahne am klaren Abend. Foto: Kai Rausch
Am 27.7. zeigte sich bei einer totalen Mondfinsternis ein rötlicher Blutmond.
Die einzelnen Phasen der Mondfinsternis.
Auch hinter unserem Wasserturm schauten der Blutmond und der Mars vorbei.
Schon Anfang August konnte in Groitzsch mit der ersten Weinlese begonnen werden.
Sommeridylle an der Schwennigke.
Strohballen auf einem Feld auf der Pegauer Kippe warten auf ihren Abtransport.
An Hitzetagen sind öfters kleine Staubwirbel über den trockenen Feldern zu entdecken.
Weil es einfach passt - nochmal Sonnenblumen.
Wie wichtig an heißen Tagen eine Vogeltränke ist, zeigt dieses Bild.

                    

Der August macht einfach so weiter, wie der Juli endete. An den ersten 9 Tage klettert das Quecksilber fast immer über 30°C, mehrmals auch über 35°C und auch 4 Tropennächte werden registriert, an denen die Temperatur nicht unter 20°C fällt.


Fotocopyright: Olaf Becher und Carmen Beyer  - www.groitzsch-wetter.de