Das Jahr 2026                   Hobbywetterstation Groitzsch
So sieht das Jahr 2026 in Bezug auf Temperatur, Niederschlag und Sonnenschein aus.
Die Abweichungen beziehen sich  auf die vom Deutschen Wetterdienst ermittelten Durchschnittswerte
(langjähriges Mittel) aus den Jahren 1991 bis 2020. 
2026   Temperatur in °C                      
      Durch Ab- Nieder- Ab-   Sonnenzeit            
Monat min max schnitt weichung schlag weichung Regentage in h sehr kalte T. Eistage Frosttage Sommertage Hitzetage Gewitter
Januar -12,9 11,3 -0,7 -2,0 29,8 -9,5 13 51,5 3 9 26 0 0 0
Februar -6,5 20,0 3,2 1,1 36,6 5,2 16 61,5 0 3 11 0 0 0
März -2,2 18,1 7,1 1,8 23,8 -18,7 12 164,5 0 0 10 0 0 0
April -2,1 22,5 9,2 -0,8 39,8 5,5 7 168,5 0 0 4 1 0 0
Mai 2,1 29,3 14,9 0,7 86,2 26,1 15 181,5 0 0 0 7 0 2
Juni 10,1 39,7 20,8 3,2 29,4 -32,0 14 170,0 0 0 0 15 10 1
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Gesamt:     9,1 0,7 245,6 -23,4 77 797,5 3 12 51 23 10 3
Höchtstemperatur: 39,7 °C 28.06.26  
max. Tagesschnitt: 31,2 °C 28.06.26  
Tiefsttemperatur: -12,9 °C 11.01.26  
min. Tagesschnitt: -7,3 °C 11.01.26  
max.Tag-Regenmenge: 16,8 Liter 19.04.26  
max.Tag-Schneemenge: 8 cm 09.01.26  
höchste Schneedecke: 10 cm 03.02.26  
max. Luftdruck: 1033,4 hpa 30.04.26  
min. Luftdruck: 978,0 hpa 12.02.26  
max. Windgeschw.: 17,4 km/h 01.01.26  
max. Wind-Böe: 41,8 km/h 02.01.26  
Hinweis: Die Sonnenscheinstunden lassen sich aufgrund der umstehenden Bebauung vor allem in den Herbst- und Wintermonaten durch die
tiefer stehende Sonne nicht korrekt ermitteln!!
Die Monatsbilanzen im Kurztext
Januar:  Diesmal hat der Januar gezeigt, dass er doch noch richtigen Winter kann. Den ganzen Monat über, mit Außnahme vom 13. bis 15.
gab er sich frostig und überwiegend weiß mit 9 Schneefalltagen sowie 16 Tagen mit einer bis zu 9 cm dicken Schneedecke.
Für Groitzsch war es der viertkälteste Januar der letzten 20 Jahre mit einer Durchschnittstemperatur von -0,7°C. Nur die Jahre 
2017, 2010 und 2009 zeigten sich noch kälter. Verglichen mit der aktuellen Referenzperiode betrug de Abweichung dabei -2,0K. 
(Zur alten Periode von 1961-90 immerhin noch -0,4K). Stabile Hochdruckwetterlagen über dem Norden Europas sorgten für  9 Eis-, 
3 sehr kalte Tage und 26 Frosttage. Trotz des Schneefalls blieb der Niederschlagswert mit 29,8 l/qm um 9,5 l/qm hinter dem Soll
zurück. Die Hauptwindrichtung kam aus S-SO.
Februar: Zunächst setzte der Monat die winterlich kalte Witterung des Januar mit Schnee fort. Während die zweite Woche Tauwetter
brachte, kam der Frost zur Monatsmitte nochmals zurück. Doch in der letzten Woche dominierte bereits der Frühling mit Werten
an die 20°C. Diese letzte Woche trieb auch die Monats-Durchschnittstemperatur rasant nach oben, sodass am Ende bei 3,2 Grad
wieder ein um 1,1 K zu milder Monat heraus sprang. Verglichen mit der alten Periode (1961-90) betrug die Abweichung sogar +2,6 K.
Das Niederschlagssoll wurde diesmal mit 36,6 l/qm um 5,2 l/qm leicht übererfüllt. Dabei fiel an 6 Tagen Schnee und an 10 Tagen
lag eine bis zu 10 cm hohe Schneedecke. Es gab 3 Eis- und 11 Frosttage. Die Hauptwindrichtung kam aus O-NO.
Winter: Im Gegensatz zu den letzten Wintern, präsentierte sich diesmal die Jahreszeit doch wieder etwas kälter, ohne aber extreme Werte
aufzufahren. Nach mildem Beginn stellte sich in der letzten Dezemberwoche eine stabile Hochdruckwetterlage über Nordeuropa ein
und lenkte beständig kalte Luft zu uns. Während es dabei im Westen milder zuging, blieben wir hier meist auf der kühleren Seite.
Schneefall an 15 Tagen sorgte zudem auch an 26 Tagen für eine Schneedecke die bis zu 10 cm anwuchs und schon für einige
Behinderungen sorgte. Erst in der letzten Februarwoche setzte deutliche Milderung ein und der Frühling zeigte sich mit aller Macht.
Der Temperaturschnitt im Winter lag bei 2,0 Grad und damit fast genau im Soll (+0,1 K) der neuen Refrenzperiode. Verglichen mit
der alten Norm, betrug die Abweichung jedoch +1,6 K. Auch fehlte es durch den trockenen Dezember wieder an Niederschlag.
Insgesamt fielen 81,2 l/qm und damit 33,6 l/qm zu wenig. Es gab 14 Eis- und 50 Frosttage. Die Kältesumme lag bei 98 - übrigens 
der höchste Wert seit 10 Jahren.
März: In der ersten Monatshälfte standen die Zeichen mit viel Sonnenschein und milden Temperaturen voll auf Frühling, was die Natur
sofort mit einem Wachstumsschub quittierte. Lediglich die Nächte blieben jahreszeitgemäß recht frisch. Die zweite Monatshälfte 
zeigte sich dagegen wechselhaft und deutlich kühler. Zum Ende kündigte sich bereits der April mit seiner ihm nachgesagten
Witterung an. So endete der März mit einem Temperaturschnitt von 7,1°C um 1,8 K zu mild. Verglichen mit der alten 
Referenzperiode lag die Abweichung sogar bei 3,0 K. Niederschlag fiel erst zum Schluss etwas häufiger. Doch steht hier die
Bilanz nur bei 23,8 l/qm, was 56% des Solls entspricht (-18,7 l/qm). Es wurden 10 Frosttage und bereits 3 warme Tage registriert.
Die Grünlandtemperatursumme überschritt den Schwellenwert von 200 am 13.3. Die Hauptwindrichtung kam aus N-NW.
April: Der Monat gab sich diesmal typisch nach seinem Ruf als wechselhafter Geselle. Fast alle Wetterfacetten konnte er aufbieten,
vom kühlen, grauen oder verregneten Tag bis hin zu fast vorsommerlichen, sonnigen Phasen. Auch leichter Frost, Nebel und
unangenehmer Wind waren mit von der Partie. Besonders die kühlen Nächte drückten dabei das Temperaturniveau, sodass der
April mit einem Schnitt von 9,2°C um 0,8 K etwas zu kühl endet. Verglichen mit der alten Referenzperiode von 1961-90 lag jedoch
die Abweichung bei +1,1 K. Beim Niederschlag erreichte der Monat aber das Soll. Mit 39,8 l/qm an nur 7 Tagen gab es 5,5 l/qm
mehr als üblich, allerdings ungleichmäßig über den Monat verteilt. Es wurden 4 Frosttage und 1 Sommertag verzeichnet. Die 
Hauptwindrichtung kam aus N-NW. Erwähnenswert ist zudem ein leichtes Erdbeben der Stärke 3,2 am 14.4. sowie ein minimales
Nachbeben der Stärke 1,0 am 22.4.
Mai: Auch der Mai zeigte sich mit wechselnden Gesichtern. Gestartet mit sommerlichen Wetter kam schnell der Rückfall in apriltypische
Phasen mit viel Regen und moderaten bis kühlen Temperaturen. Doch mit dem Pfingstfest im letzten Drittel kam der Sommer 
erstmals richtig in Fahrt. Zwar reichte es noch nicht für die 30 Grad-Marke aber viel Sonnenschein sorgte für den ersten Badespaß.
Im Monatsschnitt lag die Temperatur bei 14,9 °C und damit um 0,7 K zu hoch. Verglichen mit der alten Referenzperiode betrug die
Abweichung sogar 1,7 K. Niederschlag fiel zu Monatsbeginn und am Ende reichlich. Mit 143 % wurde das Soll deutlich übertroffen.
Genauer gesagt lag der Wert bei 86,2 l/qm und damit 26,1 l/qm mehr als üblich. Es gab 2 Gewitter, 1 kalten Tag, 22 warme Tage
und 7 Sommertage. Die Hauptwindrichtung kam aus N-NW.
Frühling: Ein durchwachsenes Frühjahr endet mit einem Durchschnitt von 10,4°C und damit um 0,6 K zu mild. Zur alten Referenzperiode
beträgt die Abweichung sogar 2,0 K. Dafür konnte man mit der Niederschlagsbilanz doch recht zufrieden sein. Mit 149,8 l/qm
landete 12,9 l/qm mehr Regen im Messbecher als üblich. Es gab 2 Gewitter, 14 Frosttage und 8 Sommertage.
Juni: Nach einem Rekordmonat sah es in der ersten Hälfte überhaupt nicht aus. Nur ein Sommertag mischte sich in das durchwachsene,
oft regnerisch, windige Wetter. Doch dann brachten südwestliche Strömungen die Hitze zu uns. Eine fast 2 Wochen andauernde
Hitzewelle mit viel Sonnenschein ließ die Temperaturen gleich 2 Mal auf neue Höchstwerte klettern. Mit 39,7°C war der 28. Juni
der bisher heißeste gemessene Tag. Auch die Durchschnittstemperatur zeigte mit 31,2K einen neuen Höchstwert. Nachts kühlte es
ebenfalls nur wenig ab. 3 Tropennächte hintereinander ließen uns schwitzen. Der Temperaturschnitt im Juni lag am Ende bei 20,8°C
und damit um 3,2K über dem gültigen Referenzwert. Verglichen mit der alten Periode ergibt sich sogar eine Abweichung von 4,4K.  
Niederschlag gab hauptsächlich in der ersten Häfte. Mit nur 29,4 l/qm blieb er deutlich hinter dem Normalwert zurück. Die 48%
bedeuten ein Defizit von 32 l/qm. Die Statistiktage besagen zudem 15 Sommer-, 10 heiße und 4 sehr heiße Tage sowie 
3 Tropennächte und ein Gewitter. Die Hauptwindrichtung kam aus N.