Der Sommer 2019 in Wort und Bild   

Ohne großes Vorgeplänkel legte der Sommer 2019 gleich mit Beginn des Juni los. Gab es bis dahin (April+Mai) lediglich 3 Tage über 25°C, schaltete der Juni gleich in den Hochsommer. Viel Sonne und Temperaturen über 30 °C machten zunächst vielen Menschen zu schaffen. Etwas Entspannung gab es erst in der 2. Woche mit einigen Gewittern, die auch schon mal etwas größere Regenmengen im Gepäck hatten. Doch bis auf wenige Ausnahmen blieb es weiter warm bis heiß und oft auch schwül. Die letzte Juniwoche war zudem von zwei Hitzephasen gekennzeichnet, die trockene, heiße Saharaluft zu uns beförderten. So kletterte das Quecksilber weit über die 30°C und Niederschlag blieb vollkommen aus. In der Spitze lag die Temperatur bei 37,8°C, ein neuer Höchstwert für unsere Station. Die Wald-, Feld- und Wiesenbrandgefahr erreichte dadurch die höchste Warnstufe. Und die Hitze setzte noch einen oben auf. Am 30. kletterte das Thermometer auf 38,6°C - der nächste Temperaturrekord für unsere Station. Dagegen ließ sich der Juli deutlich kühler an. In der ersten Hälfte schafften es die Temperaturen nicht mehr über die 30 Grad. Statt dessen sorgte Luft aus Norden manchmal sogar für Höchstwerte nur um die 20 Grad. Doch Regen ist weiterhin Fehlanzeige. Den gab es erst am 11. bis zum 13. wieder, dann aber in zunächst ausreichender Menge. Nun konnte sich die Natur etwas erholen. Allerdings sorgte das letzte Juli-Drittel erneut für eine Hitzephase mit Temperaturen von über 35 Grad. Blauer Himmel und gleißende Sonne verschlimmerten die Trockenheit wieder und ließen somit die Brandgefahr in der Natur wiederum auf die höchste Stufe klettern. Den lang ersehnten Regen gab es dann erst zum Monatsende wieder, allerdings auch nur in geringer Menge.

Mohnfelder sieht man in diesem Sommer wieder öfter. Ein schöner Anblick.
Auch die Farbe des Mohn kann variieren. Lila kommt in Mode.
Sommer auf unserem Marktplatz. Immer ein Foto wert.
Der Springbrunnen erfreut sich dabei großer Beliebtheit.
Mohn- und Kornblumen am Altengroitzscher Ortsrand.
Am kalten Feld sind die Farbtupfer nur vereinzelt anzutreffen.
Bei den heißen Temperaturen fühlen sich die Kakteen wohl.
Und die Insekten können in den großen Blüten abtauchen.
Und nochmal Mohn. Diesmal mit Blick zu Neu-Pödelwitz und den Wasserturm.
Nachtleuchtende Wolken konnte man im Juni auch bei uns bestaunen.
Das typische Bild für den Sommer. Durch die Trockenheit sieht man immer öfter sich abgestorbene kleine Obstbäume am Wegrand.
Das Korn wird wohl auch in diesem Jahr keine großen Erträge abwerfen. Dafür fehlt der Niederschlag.
Selbst kurz vor Mitternacht konnte man an manchen Tagen im Juni noch solche Himmelsfärbungen beobachten.
Der Vollmond thront über unserer Stadtkulisse. Ein Blick zum Himmel lohnte sich im Juni öfters mal.
Am 30.Juni kletterte das Quecksilber recht nah an die 40 Grad-Marke.
Die Badeseen und Freibäder wie hier in Pegau zogen viele Besucher an. Foto: M.Bierende
Der Juli zeigte sich deutlich bewölkter, wie der Blick zum Wasserturm beweist.
Aber trotzdem gab es noch genug blauen Himmel oder nur leichte Schleierwolken.
Das Korn ist Anfang Juli schon erntereif.
Sie dürfen in der Sommergalerie nicht fehlen.
Das Kraftwerk in Lippendorf hat seine Leistung deutlich gedrosselt.
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Aber drei?
Sommer ist auch Schmetterlingszeit. Der recht seltene Schachbrettfalter stattete unserem Stationsgarten einen Besuch ab.
Die Schwennigke an der Marienbrücke hat sich durch die vielen Wasserpflanzen grün gefärbt. Ein schöner Kontrast zum historischen Bauwerk.
In der ersten Julihälfte war dagegen in den Freibädern nicht viel los. Foto: M.Bierende
Sommerlicher Blick über ein Getreidefeld bei Altengroitzsch.
Die Trockenheit Anfang Juli nutzten die Landwirte für die Getreideernte, wie hier am Kalten Feld.
Gewitterstimmung im Osten. Nach Durchzug der Front blitzt es noch über dem Kraftwerk Lippendorf und dem Chemiestandort Böhlen.
Auch eine partielle Mondfinsternis gab es im Juli wieder zu bestaunen. Dabei wurde unser Erdtrabant etwa zu 60% vom Schatten der Erde bedeckt.
Im Pfarrholz ließ es sich bei sommerlichen Temperaturen aushalten, wird sich auch diese Glockenblume gedacht haben.
Im August reift der Wein heran. Hier der Blick von der Markt-Nordseite zum Stadtturm.
Auch der Weinberg am Brühl - die Lorettahöhe - ist immer ein Blickfang.
Ende August zogen nach heißen Tagen immer dunkle Wolken auf, doch nur selten gab es dabei etwas Nass für uns ab.
Bis Nachmittag lachte dagegen die Sonne bei nur lockerer Bewölkung. Hier ein Blick auf die Windkraftanlagen bei Pautzsch.

                    

Der August ging es etwas gemächlicher als der heiße Juli an. In der ersten Woche gab es einen Sonne-Wolken-Mix und die Temperaturen lagen zwischen 25 bis 29 Grad. Dazu tröpfelte es öfters vom Himmel, jedoch ohne die großen Mengen. Auch die zweite Woche zeigte sich eher wechselhaft und bei typisch mitteleuropäischem Sommerwetter. Erst im letzten Drittel gelangte noch einmal heiße Luft aus Süden zu uns und sorgte über eine Woche mit Temperaturen über 30 Grad für Hitze. Zwar herrschte dabei auch fast jeden Tag drückende Gewitterstimmung, doch nur selten traf uns eine Regenzelle.


Fotocopyright: Olaf Becher und Carmen Beyer  - www.groitzsch-wetter.de