Das Tagebuch der Weißstörche in der Elsterregion Groitzsch/Pegau 2018
Wie gewohnt möchten wir Sie hier wieder über die Weißstörche in der Elsterregion um Groitzsch und Pegau sowie des Altkreises Borna informieren. Damit dies wie gewohnt so umfassend als möglich geschehen kann, benötigen wir ihre Hilfe. Teilen Sie uns ihre Beobachtungen einfach über unsere im Impressum angegeben Kontaktdaten mit. Gern veröffentlichen wir auch ihre entsprechenden Fotos. Vielen Dank im Voraus, auch an die Mitglieder der Groitzscher Fachgruppe „Ornithologie und Naturschutz“ im NABU, den Storchenbeauftragten Andreas Fischer und Jens Frank sowie Jörg Spörl aus Thräna und Heinz Horn aus Böhlen für die informelle Zuarbeit. Beachten Sie bitte auch den Link an Ende dieser Seite, der Ihnen allgemeine Informationen über das Leben der Störche und die örtlichen Standorte gibt.


04.02.18
Trotz Wintereinbruch wurde heute das Groitzscher Storchennest fit für die Saison gemacht. In den letzten Monaten hatten sich hier Gräser und Getreidepflanzen breit gemacht und den kompletten Horst zugewuchert. Naturschützer um Andreas Fischer, Kameraden der Feuerwehr mit ihrer Drehleiter und Helfer säuberten das Nest und entfernten neben einer dicken Humusschicht auch etwas Plastikfolie. Zudem sorgen nun wieder kleine Löscher für ausreichend Ablauf des Regenwassers. Auch läuft seit heute die Überwachungskamera, um die Ankunft der Adebare genau dokumentieren zu können. Meldungen zufolge konnte bereits ein Storch in den Cöllnitzer Schilfwiesen gesichtet werden.
30.01.18
Die Storchensaison im Bornaer Raum beginnt in diesem Jahr so zeitig wie noch nie. Heute gegen 15 Uhr landete der erste Storch auf dem Kameranest in Thräna.

Das Groitzscher Nest war komplett mit Getreidegras zugewuchert Mit Hilfe der Feuerwehr und ihrer Drehleiter wurde das Nest gereinigt.
Auch jede Menge Humus, der bis an die Nestkrone reichte, konnte durch die Helfer in luftiger Höhe beseitigt werden. Löcher im Boden sorgen nun wieder für ungehinderten Regenwasserabfluss. Hoffen wir, dass es dem rückkehrenden Storchenpaar gefällt.
Erster in der Bornaer Region. Am 30.1. landete der Adebar auf dem Thränaer Kamerahorst. Wahrscheinlich ist es wieder die Stammhenne der letzten Jahre. Aufgrund der zeitigen Rückkehr, muss der Thränaer Storch nun im Schnee und bei frostigen Temperaturen ausharren.


                    

Aus gegebenem Anlass weisen Storchenbetreuer und das Umweltamt des Landkreises darauf hin, dass ein Abbrennen von Feuerwerken nur mit Erlaubnis einer zuständigen Behörde (in der Regel die Stadtverwaltung) zulässig ist. Zum Schutz der Tiere ist bei Höhenfeuerwerken zudem ein Mindestabstand von 1000 Metern um ein Storchennest einzuhalten. Schon mehrfach wurden Adebare durch Zündung pyrotechnischer Erzeugnisse auf ihrem Horst aufgeschreckt und die Brut oder gar Jungvögel zurück gelassen. "Wir weisen darauf hin, dass eine erhebliche Störung von Weißstörchen während der Brutzeit eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit einer Geldbuße von bis zu 50 000 Euro geahndet werden kann", schreibt das Umweltamt.    (Quelle: LVZ)




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Fotocopyright: Olaf Becher    -  www.groitzsch-wetter.de
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