Das Tagebuch der Weißstörche in der Elsterregion Groitzsch/Pegau 2019
Das inzwischen 10. Jahr in Folge möchten wir Sie hier wieder über die Weißstörche in der Elsterregion um Groitzsch und Pegau sowie des Altkreises Borna informieren. Damit dies wie gewohnt so umfassend als möglich geschehen kann, benötigen wir ihre Hilfe. Teilen Sie uns ihre Beobachtungen einfach über unsere im Impressum angegeben Kontaktdaten mit. Gern veröffentlichen wir auch ihre entsprechenden Fotos. Vielen Dank im Voraus, auch an die Mitglieder der Groitzscher Fachgruppe „Ornithologie und Naturschutz“ im NABU, den Storchenbeauftragten Andreas Fischer und Jens Frank sowie Jörg Spörl aus Thräna und Heinz Horn aus Böhlen für die informelle Zuarbeit. Beachten Sie bitte auch den Link an Ende dieser Seite, der Ihnen allgemeine Informationen über das Leben der Störche und die örtlichen Standorte gibt.


14.04.19
Bei unserer heutigen Kontrollrunde konnten wir auf dem Pegauer Ziegelei-Schornstein endlich einen 2. Storch entdecken. Laut Anwohnern soll das Paar bereits knapp eine Woche zusammen sein und musste sich bereits einiger Angriffe von Fremdstörchen erwehren. Beide tragen keinen Ring. In Saasdorf hat dagegen diese Woche die Brut begonnen.
30.03.19
Nach einigen Tagen der Abwesenheit kehrte heute der bereits am 7.3. angekommene Saasdorfer Weißstorch mit einem Partner zurück. Beide sind unberingt und haben sogleich mit der Familienplanung begonnen.
29.03.19
Uwe Seidel gelang jetzt die Ringablesung der beiden Oelzschauer Störche. Demnach ist es das Weibchen vom Vorjahr, welches in Legelshurst -Freiburg i.B. beringt wurde. Das Männchen stammt ursprünglich aus Wilschdorf bei Prina. Dort war er Ende Juni 2015 aus dem 23 Meter hohen Horst gefallen. Im Storchenhof Lohburg aufgepäppelt, konnte er am 5. Juli dem Pegauer Paar untergeschoben werden, die bis dahin nur einen einzelnen Jungstorch aufzogen. Nachdem er schon mehrere Nester in der Region Muldental besucht hatte, scheint er nun hier sein Glück gefunden zu haben.

Der Pegauer Erstankömmling auf seinem Nest. Seit 30.3. ist das Saasdorfer Paar komplett. Foto: Andreas Fischer
Zu dem Paar in Oelzschau zählt auch ein ehemaliger Pegauer Adebar. Die Großzössener Rotschnäbel bei der Familienplanzng. Fotos: A. Fischer
Die Brut hat im Groitzscher Nest begonnen. Im Thränaer Nest liegen 5 Eier. Foto: Jörg Spörl

27.03.19
Nun ist auch in Pegau der erste Adebar eingetroffen. Er wurde heute Abend erstmals auf dem Schornsteinnest der alten Ziegelei Erbs gesichtet. Einen Ring trägt er nicht.
23.03.19
Seit heute sitzt sändig ein Storch im Groitzscher Nest. Damit hat wohl die Brutzeit begonnen und wir dürfen gespannt sein, wie viele Küken in etwa 30 Tagen schlüpfen werden. Indess hat Jörg Spörl mitgeteilt, dass im Kameranest Thräna jetzt 5 Eier liegen.
22.03.19
In Großzössen hat sich ebenfalls ein Paar gefunden. Der Brutstorch (AV 436) der letzten Jahre ist wieder mit von der Partie, konnte Uwe Seidel gestern ausmachen. Heute wurde zudem aus Oelschau gemeldet, dass dort auch das Paar komplett ist.
15.03.19
In Thräna hat es das dortige Storchenpaar ziemlich eilig. Heute lag schon das erste Ei im Nest und die Brut hat begonnen.
08.03.19
Gestern Abend gesellte sich in Saasdorf ebenfalls ein Storch auf das dortige Nest am Nöthnitzer Weg, meldet Frau Knipfer. Die Saison scheint hier diesmal recht zeitig zu beginnen, denn die letzten Jahre wurde der Horst immer erst Ende März/Anfang April besetzt. Auch in Oelzschau wurde der erste Rotschnabel auf dem Nest gesehen und in Großzössen ist schon seit über einer Woche ein Brutstorch mit Kennring aus dem letzten Jahr zurück.
06.03.19
Jetzt klappert es wieder im Doppelpack auf dem Schornsteinnest der ehemaligen Groitzscher Gärtnerei Nolte. Am Vormittag kam das Weibchen zurück.
23.02.19
Nach Informationen von Jörg Spörl kam heute bereits der zweite Storch auf dem Kameranest in Thräna an. Anders als die letzten Jahre war aber diesmal zuerst das Männchen eingetroffen und nun folgte ein Weibchen, die aber nicht die Störchin der letzten Jahre sein dürfte. So darf man auf die nächste Zeit gespannt sein, ob die angestammte Storchendame noch zurückkehrt und was dann passiert.
20.02.19
Auch in Groitzsch ist der erste Weißstorch recht zeitig zurückgekehrt. Er landete heute Vormittag gegen 9:30 Uhr auf dem Schornsteinnest der Gärtnerei Nolte in der Schletterstraße. Wie es scheint, ist es wieder der Rotschnabel der letzten Jahre.
19.02.19
Heute landete auf dem Kamerahorst in Thräna der erste Storch dieses Jahres, meldet Jörg Spörl. Gleich wurde mit dem Ausbau des Nestes begonnen und dafür aus dem Nachbarnest Material gemopst. Die Kamera soll die nächsten Tage wieder online gehen.

Seit 6.3. sind die Groitzscher Störche wieder zusammen. Der erste Adebar auf dem Saasdorfer Nest kam am 7.3.an.
Beide Thränaer Störche auf dem Horst. Foto: Jörg Spörl Der Groitzscher Adebar bei der Futtersuche in den Auwiesen.
Der Groitzscher Adebar kam am 20.2. auf dem Nest an. Erstmal ist Federpflege angesagt.    Foto: J. Hoffmann
Am 19.2. kam in Thräna der erste Storch an.     Fotos: J. Spörl Gleich wurde im Nachbarnest Material für den eigenen Horst gemopst.


                    

Aus gegebenem Anlass weisen Storchenbetreuer und das Umweltamt des Landkreises darauf hin, dass ein Abbrennen von Feuerwerken nur mit Erlaubnis einer zuständigen Behörde (in der Regel die Stadtverwaltung) zulässig ist. Zum Schutz der Tiere ist bei Höhenfeuerwerken zudem ein Mindestabstand von 1000 Metern um ein Storchennest einzuhalten. Schon mehrfach wurden Adebare durch Zündung pyrotechnischer Erzeugnisse auf ihrem Horst aufgeschreckt und die Brut oder gar Jungvögel zurück gelassen. "Wir weisen darauf hin, dass eine erhebliche Störung von Weißstörchen während der Brutzeit eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit einer Geldbuße von bis zu 50 000 Euro geahndet werden kann", schreibt das Umweltamt.    (Quelle: LVZ)




Hier geht es zu den Beobachtungen der Vorjahre:


Fotocopyright: Olaf Becher    -  www.groitzsch-wetter.de
       >>Impressum<<