Das Tagebuch der Weißstörche in der Elsterregion Groitzsch/Pegau 2020
Wie schon die letzten Jahre, möchten wir Sie hier wieder über die Weißstörche in der Elsterregion um Groitzsch und Pegau sowie des Altkreises Borna informieren. Damit dies wie gewohnt so umfassend als möglich geschehen kann, benötigen wir ihre Hilfe. Teilen Sie uns ihre Beobachtungen einfach über unsere im Impressum angegeben Kontaktdaten mit. Gern veröffentlichen wir auch ihre entsprechenden Fotos. Vielen Dank im Voraus, auch an die Mitglieder der Groitzscher Fachgruppe „Ornithologie und Naturschutz“ im NABU, dem Storchenbeauftragten Andreas Fischer sowie Jörg Spörl aus Thräna für die informelle Zuarbeit. Beachten Sie bitte auch den Link an Ende dieser Seite, der Ihnen allgemeine Informationen über das Leben der Störche und die örtlichen Standorte gibt.


18.02.20
Heute kam auch in Groitzsch der erste Weißstorch an. Am Nachmittag landete er auf dem Horst der ehemaligen Gärtnerei Nolte in der Schletterstraße. Damit ist er 2 Tage früher zurück als 2019. Seinem Verhalten und der Vertrautheit mit der Umgebung nach zu urteilen, dürfte es sich wieder um einen bekannten Storch der letzten Jahre handeln, denn auch einen Kennungsring trägt er nicht.
05.02.20
Der bisher viel zu milde Winter ließ es fast erahnen. So zeitig wie noch nie landete heute der erste Weißstorch auf dem Thränaer Kameranest. Wahrscheinlich handelt es sich um das Männchen des Vorjahres.

Einer der Lieblingsfutterplätze des Groitzscher Adebars scheinen die Schnauderwiesen am alten Bahndamm zu sein. Hoch auf dem Groitzscher Nest bläst der Wind gerade im Februar oft recht heftig. Das helle Federkleid scheint aber gut zu schützen.
Das erste Foto vom zeitigen Rückkehrer auf dem Thräner Kameranest. Foto:Spörl Der Thränaer Rückkehrer zeigt sich vor allem Abends vor der Kamera.


                    

Aus gegebenem Anlass weisen Storchenbetreuer und das Umweltamt des Landkreises darauf hin, dass ein Abbrennen von Feuerwerken nur mit Erlaubnis einer zuständigen Behörde (in der Regel die Stadtverwaltung) zulässig ist. Zum Schutz der Tiere ist bei Höhenfeuerwerken zudem ein Mindestabstand von 1000 Metern um ein Storchennest einzuhalten. Schon mehrfach wurden Adebare durch Zündung pyrotechnischer Erzeugnisse auf ihrem Horst aufgeschreckt und die Brut oder gar Jungvögel zurück gelassen. "Wir weisen darauf hin, dass eine erhebliche Störung von Weißstörchen während der Brutzeit eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit einer Geldbuße von bis zu 50 000 Euro geahndet werden kann", schreibt das Umweltamt.    (Quelle: LVZ)




Hier geht es zu den Beobachtungen der Vorjahre:


Fotocopyright: Olaf Becher    -  www.groitzsch-wetter.de
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